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Wieder Bonuspunkte nicht eingesackt (Avis)
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Kellerkind DHK Flensborg belohnte sich auch in Großburgwedel nicht für eine gute Gesamtleistung.
Volker Metzger (vm@fla.de)
man, 23. jan 2012, 10:08
FLENSBURG. Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass es Drittligist DHK Flensborg verpasste, sich für eine gute Leistung entsprechend mit Punkten zu belohnen.
So auch in der Auswärtspartie beim TV Großburgwedel. Lange Zeit hatte das SdU-Team in Führung gelegen, am Ende stand jedoch eine vermeidbare 26:30 (14:12)-Niederlage, mit der die Sorgen im Kampf um den Klassenerhalt unverändert groß bleiben.
»Es war sehr ärgerlich, weil wir hier wirklich sehr hilfreiche Punkte hätten mit nach Hause nehmen können. So aber bleibt uns nur die vielen positiven Eindrücke in den Vordergrund zu stellen und im Heimspiel gegen Usedom auf Sieg zu spielen«, bilanzierte Matthias Hahn den Ausflug nach Niedersachen.
Nach dem gelungenen Heimdebüt gegen Brandenburg hatte Neu-Coach Hahn zwar mit einem guten Auftritt seiner Mannschaft beim Mitaufsteiger gerechnet. Das am Ende jedoch die berühmten Kleinigkeiten zur Niederlage führen sollten, sorgten für allgemeine Enttäuschung im Lager des Tabellenvorletzten.
»Alle haben gekämpft und ich kann keinem Spieler einen Vorwurf machen. Wir haben 55 Minuten lang vieles richtig gemacht, aber am Ende hat das berühmte Quäntchen Glück gefehlt«, so Hahn.
Abwehr und Torhüter-Spiel verdienten sich bei ihrem Coach die Note 2, der Angriff hingegen blieb vor allem im Abschluss mehrfach hinter den Möglichkeiten zurück. »Die Chancenverwertung war unser Schwachpunkt«, so der Coach, der bereits nach rund einer Viertelstunde auf den bärenstarken Linksaußen Lasse Johannsen verletzungsbedingt verzichten musste. »Lasse hat sich eine Platzwunde zugezogen und konnte nicht mehr weitermachen«, schilderte Hahn den Ausfall seines Torgaranten, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits vier Treffer erzielt hatte.
Der DHK kämpfte und rackerte, lag permanent in Führung und hatte die Bonuspunkte schon in Reichweite, als die Partie in der letzten Phase kippte. Aus einem 25:25 machten die Gastgeber, immer wieder durch Paraden des bundesligaerfahrenen Torwart-Oldie Jörg-Uwe Lütt gepuscht, ein 27:25 und schließlich ein 30:26-Endstand. Dazu Hahn: »Uns hat im Duell mit Lütti die Cleverness gefehlt.«
DHK Flensborg: Dobratz, Peters - Sievers 1, Stotz 1/1, Molsen 2, Best 2, Ehlers 3, Bath 3, Jansen 5, Johannsen 4, Simmel 5/2.

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