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Siegchance durch »lahmende« Abwehr vergeben (Flensborg Avis)
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BECKDORF. Der Weg zum Klassenerhalt ist für die Handballer des DHK Flensborg extrem steinig. Zumal sich die Reihe der »ärgerlichen« Niederlagen am letzten Wochenende verlängert hat. Erstmals in voller Besetzung angetreten unterlag das SdU-Team beim Mitkonkurenten SV Beckdorf mit 39:40 (19:21)-Toren und rutschte damit auf den vorletzten Tabellenplatz ab. »Unser Manko war die Deckung. Da haben wir einfach nicht stabil und clever genug gespielt«, sagte Tobias Dahm. Der Manager zeigte sich enttäuscht über die achte Saison-Niederlage, die sich als schwere Bürde für die kommenden Aufgaben erweist. »Wir haben schon in Stralsund und Usedom die Punkte liegen gelassen. Und jetzt in Beckdorf ebenfalls«, so Dahm, »und nun kommen die schweren Topspiele für uns, in denen uns ja vielleicht die eine oder andere Überraschung gelingen kann. Wir müssen punkten.« 3:7 nach sechs Minuten - der DHK erlebte in Beckdorf einen klassischen Fehlstart und litt in der Folgezeit daran. »Wir haben uns Tor um Tor herangekämpft. Da wir aber die beiden Halb-Spieler des SV einfach nicht in den Griff bekommen haben, konnten wir die Probleme nicht abstellen«, erläuterte Dahm. Immer wieder verstanden es die Beckdorfer Maris Versakovs und Stefan Völkers mit teilweise einfachen Mitteln Tore aus der zweiten Reihe zu erzielen und ihre Farben in Führung zu halten. Trotz der großen Abwehrschwächen schafften die Nordlichter nach dem 19:21 zur Pause in der 50. Spielminute den 36:36-Ausgleich. In der dramatischen Schlussphase gesellte sich allerdings auch noch Wurfpech hinzu, womit das Schicksal besiegelt war. Vor den anstehenden Duellen gegen die Topteams Henstedt, Altenholz und Springe befindet sich der DHK nun in der misslichen Lage als Außenseiter punkten zu müssen.

DHK Flensborg: Dobratz, Peters - Goetzien, Ehlers 3, Bath 1, Jansen 2, Johannsen 10, Römpke 14/8, Sievers 1, Stotz 3, Molsen 5, Best.


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