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FLENSBURG. Nach der 29:35-Heimniederlage gegen den HSV Hannover ist der Dansk Håndbold Klub (DHK) Flensborg in der 3. Handball-Liga Nord der Männer mit 6:10-Punkten auf Rang 13 jetzt in den Kampf gegen den Abstieg verstrickt. Das Team von Trainer Volker Paul hatte zwar gute Momente, zeigte aber auch deutliche Schwächephasen, hatte vor allem am Ende kein Stehvermögen.
Das Heimteam hatte mit 1:5 einen Fehlstart, zeigte dann aber, was in der Mannschaft steckt. Das dauerte aber nur etwas mehr als eine Viertelstunde, die wurde 11:5 zum 12:10-Zwischenstand gewonnen. Doch wie gewonnen so zerronnen. Unnötige, dumme Fehler sorgten immer wieder für Ballverluste, die die Gäste mit leichten Kontertoren zur 17:14-Pausenführung nutzten. In dieser Phase ließ das Rückzugsverhalten der Flensburger zu wünschen übrig.
Im zweiten Durchgang zeigte DHK dann wieder sein besseres Gesicht. Mit viel Kampfkraft und Einsatz wurde bei 22:22 der erneute Gleichstand wieder hergestellt. Doch im Spielgelbild der ersten Hälfte wurde daraus ein 23:28-Rückstand und nach 24:32 mit 29:35 verloren.
Der Knackpunkt des Spiels waren wohl nach 22:22 zwei Zeitstrafen gegen den Gastgeber, der dann in Unterzahl und doppelter Unterzahl vorentscheidend in Rückstand geriet.
»Ich bin ja sonst kein Freund von Kritik an Schiedsrichtern, doch diesmal haben sie, mit zwei Zeitstrafen, die aus meiner Sicht zumindest fragwürdig waren, das Spiel zu unserem Nachteil kippen lassen«, kommentierte DHK-Trainer Volker Paul.
Doch hat sich der DHK von diesen »Fehlentscheidungen« auch zu sehr beeinflussen lassen, diskutiert und mit sich und den Unparteiischen gehadert, statt sich auf das Spiel, auf die nächste Situation zu konzentrieren.
DHK Flensborg: Dobratz, Peters - Jansen 4, Johannsen 3, Römpke 10/3, Ehlers 2, Steffensen, Sievers 5, Bath 2, Stotz 3, Best, Goetzin.
Harald Jacobsen
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