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Im ersten Heimspiel der Saison kassierte DHK Flensburg die erste Niederlage in der 3. Handball-Liga. Diese fiel aber erst am Ende mit 19:28 (11:13) gegen Mitaufsteiger TS Großburgwedel recht deutlich aus. Zuvor hatten sich die Flensburger nach Kräften gewehrt, doch mit den Verletzten Lasse Johansen, Kai-Simon Römpke und Peter Stotz fehlten die Trümpfe für eine Überraschung. "Angesichts unserer Ausfälle haben wir gut dagegen gehalten und uns wirklich gut verkauft. Am Ende hat dann die Kraft gefehlt und die Niederlage fällt drei, vier Tore zu hoch aus", sagte DHK-Trainer Volker Paul.
Hier der blutjunge DHK ohne seine drei besten Torschützen der Vorsaison - dort Erfahrung pur, mit Ex-Bundesliga-Spielern wie Andrius Stelmokas, Heidmar Felixson und Jörg-Uwe Lütt. Die Voraussetzungen konnten unterschiedlicher nicht sein. Doch die Flensburger legten frech los, nutzten ihre Chancen zum 3:1 (4.). Die Deckung mit einem starken Gerald Dobratz dahinter ließ wenig anbrennen. Allerdings fehlte gegen die kompakte TSG-Abwehr die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Der 19-jährige Jan-Torben Ehlers hatte wenig Wurfglück. "Seine Wurfentscheidungen waren genau richtig. Leider gingen die Bälle oft knapp am Ziel vorbei. Aus diesen Spielen kann er als junger Spieler lernen", sagte Paul.
Der DHK spielte nun öfter über Außen und traf von hier fast makellos gegen Lütt, der einst das Tor der SG Flensburg-Handewitt gehütet hatte. "Am Anfang hat man eine gehörige Portion Respekt, doch zum Glück haben wir das mit der Zeit abgelegt", sagte der fünffache Torschütze Christian Jansen. Nach dem 11:11 musste DHK zwei fragwürdige Entscheidungen "schlucken" und ging mit einem 11:13 in die Kabine.
Die Gastgeber blieben nach der Pause dran und agierten nun mit mehr Härte in der Abwehr. Der bis dahin beste TSG-Schütze Robertas Pauzuolis machte schmerzhafte Bekanntschaft mit Christopher Goetzien und schied mit Gehirnerschütterung aus. Großburgwedel nutzte die daraus resultierenden Überzahlsituationen clever. Nach dem 14:18 (43.) nahm Torben Sievers Spielertrainer Heidmar Felixson in Manndeckung, doch dies zahlte sich nicht aus. "Ihre Abwehr hat uns dann einfach den Zahn gezogen und wir haben zu viele technische Fehler gemacht", so Paul. Großburgwedel konterte und zog 22:15 (49.) davon - die Entscheidung.DHK: Dobratz, Peters - Jansen (5), Ehlers (2), Sievers (3), Molsen (2), Bath (4), Best (2), Goetzien (1).
TSG: Lütt, Henne (n.e.) - Pauzuolis (6), Eichelmann (6/3), Felixson (5), Blanke (3), Schirmer (2), Bergmann (2/1), Schmidt-Kolberg, Tordarson, Krüger, Stelmokas (je 1), Thieme.
Siebenmeter: 3:5. - Zeitstrafen: 3:2. - Schiedsrichter: Hollmann/Jost (Habenhausen). - Zuschauer: 350.
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