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Elf Volltreffer von Römpke (Flensborg Avis)
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DHK Flensborg gewann gegen Füchse II mit 31:30.

FLENSBURG. Für Spannung war in Idrætshallen, die wieder gut gefüllt war, gesorgt, als Dansk Håndbold Klub (DHK) mit 31:30 knapp gegen die »Zweite« der Füchse Berlin gewann.

Der Sieg fiel für das Team von DHK-Trainer Volker Paul etwas glücklich aus, war aber auch auf Grund einer tollen kämpferischen Einstellung hochverdient.

Jezt fiebern, nicht nur beim SdU-Vertreter (Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger), alle dem Lokalderby am kommenden Freitag, 20 Uhr, gegen die »Wölfe« der HSG Tarp-Wanderup entgegen.

Die Gäste aus Berlin fanden etwas besser ins Spiel. DHK zeigte Unkonzentriertheiten im Abschluss und lud die »Füchse« immer wieder zur zweiten Welle ein, was die dann auch zu leichten Toren nutzten. Zwar konnte das Heimteam einen 2:3- und 4:6-Rückstand zum 8:8 ausgleichen, lag nach 9:12 zur Pause aber mit 11:14 hinten.

Im zweiten Durchgang wurde das Spiel von 16:19 auf 22:20 gedreht. Das lag auch am eingewechselten Keeper Christoph Peters, der bärenstark begann, dann Mitte des Spiels aber nachließ, nichts mehr zu fassen bekam.

Gerade noch rechtzeitig setzte Trainer Volker Paul wieder Gerald Dobratz zwischen die Pfosten, der mit drei tollen Paraden, er wurde nur noch bei einem Strafwurf bezwungen, den Sieg sicherte.

Nach 26:23 für den SdU-Vertreter stand das Spiel bei 28:28 auf des Messers Schneide. Doch Gerald Dobratz und Kai-Simon »Simmel« Römpke, insgesamt elf Volltreffer, mit seinem Tor zum 31:30 drei Sekunden vor dem Abpfiff, waren die Sieggaranten.

Als die Berliner ihre letzte Chance mit einer »schnellen Mitte« suchen wollten, fing Peter Stotz den Abwurf des Torwartes zu seinem zum Anwurf bereit stehenden Mitspieler ab, und sah für dieses »taktische Foul« zu Recht die Rote Karte.

»Ich wusste nicht genau wie viele Sekunden noch zu spielen waren, wollte aber unbedingt unseren Sieg sichern, da habe ich die Rote Karte in Kauf genommen«, so der »Übeltäter«.

»Wir waren von zwei gleich starken Mannschaften heute die etwas glücklichere, aber die Einstellung aller Spieler hat wieder hundertprozentig gestimmt«, kommentierte DHK-Trainer Volker Paul.

»Wie glücklich dieser Sieg zu Stande kam, das interessiert in zwei Wochen keinen mehr«, sagte Kai-Simon Römpke und schaute schon auf die kommende Aufgabe voraus: »Gefühlt ist das mein hunderstes Derby. Wir müssen wieder über den Kampf ins Spiel finden und mit der richtigen Einstellung, ich glaube da geht was.«

DHK Flensborg: Peters, Dobratz - Jansen 3, Johannsen 1, Römpke 11, Ehlers 1, Steffensen, Sievers 5, Molsen 5, Bath 2, Stotz 2, Best, Goetzien 1.
 
 
 
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