| |
|
|
|
| |
|
Video-Spass!
Youtube-Kanal!
Wir haben einen Youtube-Kanal, wo momentan alle Podcasts und unser Image-Video zu sehen sind...
|
| |
Keine Frage, es war ein hartes Stück Arbeit für den Drittligisten DHK Flensburg, bevor kurz vor Schluss der wichtige 31:30 (12:14)-Erfolg gegen die zweite Mannschaft der Reinickendorfer Füchse feststand. Zuvor erlebten die Zuschauer ein spannendes, hart umkämpftes, aber auch jederzeit faires Spiel, in dem die Gastgeber am Ende die besseren Nerven behielten.
Schon vor dem Spiel hatte DHK-Trainer Volker Paul vor diesem Gegner gewarnt. Und er sollte Recht behalten. "Das war das erwartet harte Stück Arbeit", sagte er nach dem Abpfiff. Als ausschlaggebend für den Erfolg wertete er "die gute Arbeit in der Deckung mit dem starken Innenblock" um Tim Steffensen und Christopher Goetzien sowie "die Torhüter-Kombination". In der Tat machten Gerald Dobratz und Christoph Peters im Wechsel ihre Sache sehr gut. Und am Schluss war Dobratz das Zünglein an der Waage.
Zunächst besaßen die Gäste leichte Vorteile. Gestützt auf einen in der ersten Hälfte überragend haltenden Torhüter Lessig lagen die Gäste immer leicht in Führung. Dabei profitierten sie von der individuellen Stärke der beiden jungen Rückraumspieler Kehl und Pechstein und einem beeindruckenden Konterspiel, bei dem sich Linksaußen Voß etliche Male als Torschütze auszeichnen konnte. Der körperlich unterlegene DHK musste in jedem Fall mehr Aufwand im Angriff betreiben, um zu aussichtreichen Wurfsituationen zu kommen. Allerdings ließen sich die Gastgeber auch nicht abschütteln, versäumten es aber mehrere Male, bei Gleichstand selbst in Führung zu gehen. So konnten sich die Gäste nach dem 9:9 (20.) zum Ende der ersten Hälfte wieder etwas absetzen und gingen verdient mit 14:12 in die Kabinen.
Nach der Pause hütete Peters das Tor beim DHK und hielt sein Team gleich mit zwei Paraden gegen Pechstein und Bohle im Spiel. Peters aber auch der ebenfalls zur zweiten Hälfte eingewechselte Christopher Bath und der gute Torben Sievers sorgten mit ihren Treffern maßgeblich dafür, dass DHK beim 19:19 (42.) erstmals wieder den Ausgleich erzielte. Jan Molsen markierte dann die erste Führung der Gastgeber (21:20 (44.)). In der Folge setzte sich DHK auf 24:21 (46.) und 26:23 (49.) ab. Doch leichte Ballverluste und Fehlwürfe nutzten die Gäste ihrerseits, um über Konter zum 28:28 (56.) auszugleichen und durch Kehl sogar wieder mit 29:28 (57.) in Führung zu gehen. Die Wiedereinwechslung von Dobratz für die letzten drei Minuten machte sich dann jedoch bezahlt. Er entschärfte Würfe von Kehl und Büttner und leitet damit das Happyend ein, das der treffsichere Römpke fünf Sekunden vor dem Ende mit seinem 13. Treffer unter dem Jubel des Publikums sicherstellte.
DHK Flensburg: Dobratz, Peters (31. - 57.) - Jansen (3), Johannsen, Römpke (13/1), Ehlers (1), Steffensen, Siebers (5), Molsen (4), Bath (3), Stotz (1/1), Best (n.e.), Goetzien (1).
Reinickendorfer Füchse II: Lessig, Michelsen - Voß (13/4), Steinhilber (1), Tauabo, Pechstein (5), Genilke, Rinderle, Büttner (1), Schücke (1), Kehl (7), Bohle (1), Manderscheid (1).
Schiedrichter: Urs Mücke/Sven Tietze (Hannover/ Braunschweig).
Siebenmeter: 4:4. - Zeitstrafen: 3:2.
Rote Karte: Peter Stotz (60.).
Zurück
|
|