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DHK Flensburg ist in der 3. Handball-Liga nicht nur angekommen, sondern zeigt auch die Tugenden, die im Kampf um den Klassenerhalt gefordert sind. Trotz anhaltenden Personalsorgen und zwei Hinausstellungen gewann der Aufsteiger sein zweites Heimspiel gegen den SC Magedburg II verdient mit 26:21 (14:9). "Man muss es der Mannschaft wirklich hoch anrechnen, dass sie diese Rückschläge immer wieder wegsteckt. Wir haben mit sehr viel Emotionen und Kampfgeist ein neues Gesicht des DHK gezeigt, dass man in den vergangenen Jahren so nicht kannte", sagte Trainer Volker Paul stolz.
Zunächst lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Die SCM-Talentschmiede spielte mit viel Druck und machte der Flensburger Abwehr anfangs Probleme. Doch diese stellte sich mit der Zeit besser darauf ein und spielte im Angriff selbst geduldig. Angeführt von "Simmel" Römpke kam DHK durch Einzelaktionen oder vermehrt über Außen zum Erfolg. Die stets knappe DHK-Führung (4:3, 5:4, 6:5, 7:6) war aber auch der Magedburger Abschlusschwäche geschuldet. "Da hatten wir auch das Glück des Tüchtigen. Wenn Magedburg die beiden Siebenmeter verwandelt, stehen wir deutlich mehr unter Druck", meinte Paul. Nach dem 9:7 (19.) kassierte Abwehrchef Christopher Goetzien dann wegen eines Schubser den roten Karton. Doch die Flensburger wirkten alles andere als geschockt, sondern legten eine Schippe drauf. Das 12:7 (23.) markierte Jan Molsen per Kempa-Dreher nach Vorlage von Lasse Johannsen.
Kurz nach der Halbzeit dann der nächste Aufreger. Jan Molsen kassierte nach einem unglücklichen Zusammenstoß die zweite fragwürdige Rote Karte. "Ich habe ihn sicherlich im Laufduell leicht berührt, aber nicht absichtlich gestoßen", beteuerte Molsen. Doch auch diese Entscheidung warf DHK an diese Abend nicht um. Mit enormen Aufwand und Kampfgeist behaupteten die Flensburger die Führung. Magdeburg kam zwar durch drei Tore vom Ex-Flensburg Lennart Carstens auf 17:19 (47.) heran, doch wirkte im Abschluss zu harmlos. Am Ende verzweifelten die Gäste am überragenden Gerald Dobratz (22 Paraden) im DHK-Tor. So kamen die Hausherren auch wieder zu einfachen Gegenstoßtoren und machten mit dem 26:18 zwei Minuten vor Schluss alles klar. DHK Flensburg: Dobratz, Peters - Jansen (3), Römpke (9/1), Johannsen (4), Steffensen (1), Sievers (1), Molsen (3), Bath (2), Stotz (2), Best (1), Goetzien.
SC Magdeburg II: Balster - Musche (2), Hansen (2), Kastening (5/2), Hartfiel (4), Carstens (4), Kupfer (1), Oswald (1), Janke (2), Hüls, Schmidt.
Schiedsrichter: Isler/ Stockfleth (Norderstedt/Lüneburg). - Siebenmeter: 1/1:2/6. -Zeitstrafen: 6:5. - Z.: 280.
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