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Volker Metzger (vm@fla.de)
Mo, 12. Sep 2011, 17:23
FLENSBURG. Da half alles rackern, kämpfen und rennen nichts - der DHK Flensborg verpasste zum Heimspiel-Auftakt gegen die TS Großburgwedel den erhofften Erfolg.
Stattdessen kassierte der personell arg gebeutelte Drittligist vor rund 480 Zuschauern, die die Idrætshallen in einen kleinen Hexenkessel verwandelten, eine 19:28 (11:13)-Niederlage, die nach Ansicht von Trainer Volker Paul allerdings »um einige Tore zu hoch« ausgefallen war.
Ohne die verletzten Stammkräfte Kai-Simon Römpke, Lasse Johannsen und Peter Stotz fehlte es dem SdU-Team vor allem im Angriff an Durchschlagskraft, zudem ging zwangsläufig auch die Puste aus.
Dabei hatte der Mitaufsteiger aus dem Großraum Hannover mit Torhüter Jörg Uwe Lütt, den Litauern Robertas Pauzuolis, Andrius Stelmokas und dem Isländer Heidmar Felixson einige bundesligaerfahrene Asse im Aufgebot, agierte aber alles andere als »übermächtig.«
Mit einem kompletten Kader wäre der DHK sicherlich über 60 Minuten auf Augenhöhe gewesen und damit in den Bereich einer »Siegchance« gekommen.
»Natürlich spielt es eine große Rolle, dass wir kaum Alternativen besitzen. Außerdem haben wir im Angriff zu viele Chancen liegengelassen«, ärgerte sich Paul nach der ersten Saisonniederlage.
In der Tat fehlte es vor allem dem Rückraum um Christopher Bath, Jan Molsen und Jan-Torben Ehlers an Durchsetzungsvermögen gegen den mächtigen Abwehrblock der Gäste.
Daran sollte sich auch nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Hüne und Torjäger Robertas Pauzuolis (36.) nichts ändern, der nach einer recht rüden Attacke von DHK-Abwehrspezialist Christopher Goetzin mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausscheiden musste.
Für große Lichtblicke sorgten in dieser Partie die Außenbesetzungen. Sowohl Christian Jansen auf dem rechten wie auch »Not-Außen« Torben Sievers auf dem linken Flügel machten ihre Sache sehr gut und steuerten über die Hälfte aller Feldtore bei.
Da Volker Paul zudem nicht nur über eine »beherzt agierende« Abwehr verfügt, sondern mit Gerald Dobratz und Christoph Peters auch die beiden Torhüter eine alle Mal akzeptable Quote erreichten, bricht nach dieser Niederlage in Idrætshallen keine Welt zusammen.
»Ich hoffe, dass wir schnell unsere Verletzten wieder dabei haben. Dann sehe ich die Zukunft absolut positiv«, so Paul.
DHK Flensborg: Peters, Dobratz - Jansen (5), Ehlers (2), Sievers (3), Molsen (2), Bath (4/2), Best (2), Goetzin (1).
Großburgwedel: Lütt, Henne (n.e.) - Pauzuolis (6), Eichelmann (6/3), Felixson (5), Blanke (3), Schirmer (2), Bergmann (2/1), Schmidt-Kolberg, Tordarson, Krüger, Stelmokas (je 1), Thieme
Volker Metzger
vm@fla.de
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