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Aufholjagd nach 0:7-Fehlstart wurde am Ende nicht belohnt (Avis)
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STRALSUND. Ein Unglück kommt bekanntlich selten allein. Davon weiß auch der Drittligist DHK Flensborg nach seiner Auswärtstour zum Stralsunder HV zu berichten. Verletzungsbedingte Ausfälle und ein folgenschwerer Fehlstart führten am Ende zur 24:27-Niederlage gegen den Tabellennachbarn vom Strelasund.

Mit der sechsten Saison-Niederlage im Gepäck kommt dem anstehenden Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten VfL Fredenbeck am kommenden Wochenende nun gewachsene Bedeutung zu.

»Da müssen wir punkten«, weiß auch Peter Stotz. Der Kreisläufer wusste von einem »besonderen Auftritt« beim ehemaligen Bundesligisten zu berichten. Besonders deshalb, da mit Trainer Volker Paul (Bandscheiben-Vorfall), dem gesperrten Jan Molsen, Kai-Simon Römpke (Muskel-Zerrung in der Wade), Christopher Bath (Leistenzerrung) und Gerald Dobratz (Grippe) gleich etliche Stammkräfte ausfielen. »Mit dieser Rumpftruppe haben wir uns sehr gut verkauft. Ja, trotz eines Fehlstarts hätten wir sogar punkten können«, schilderte Stotz.

Nach einem herben 0:7-Rückstand fanden die Flensburger langsam ins Spiel und starten gestützt auf einen gute Abwehr mit einem starken Christoph Peters im Tor die Aufholjagd.

Gegen die mit vielen zweit- und erstligaerfahrenen Spielern gespickte Stralsunder Auswahl verkürzte das DHK-Team Tor und Tor und hatte in der Schlussphase beim 24:25-Rückstand (59.) sogar den Ausgleich vor Augen.

Dazu Stotz: »Wir haben als Spielzug einen Kempatrick probiert, hat aber nicht geklappt«. Stralsund hatte das Quäntchen Glück und besiegelte schließlich den Heimerfolg.

DHK: Peters - Ehlers 7, Stotz 5/2, Jansen 4, Sievers 2/1, Best, Goetzien, Johannsen 2, Steffensen.

Volker Metzger
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