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+++Nächstes Heimspiel am Samstag, 12.05. um 18:30 Uhr gegen HF Springe+++
   
 
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Aufatmen in Stralsund
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Aufatmen in Stralsund – Erster Heimsieg
Der Stralsunder HV hat im fünften Anlauf sein erstes Heimspiel der aktuellen Spielzeit mit 27:24 gegen den DHK Flensborg gewonnen.

Vor über 600 Zuschauern in der Vogelsanghalle legten die Stralsunder Spieler los wie die Feuerwehr. Bis zur neunten Spielminute warfen sie ein 7:0 heraus und die Gäste aus Flensburg, die ohne Trainer angereist waren und darüber hinaus auf Jan Molsen und Kai-Simon Römpke verzichten mussten, wirkten völlig überfordert und hilflos. Erst in der 13. Minute gelang dem DHK das erste Tor zum 1:7.

Trotz des bereits deutlichen Vorsprungs des SHV gaben sich die Gäste nicht auf und kamen langsam ins Spiel. Über die Stationen 9:2 (15. Min.) und 15:9 (28. Min.) wurde die Seiten beim Stand von 16:10 für den SHV die Seiten gewechselt. Hervorheben muss man die starke Leistung von Tom Korth in den ersten 30 Minuten. Mit zehn Paraden (davon ein gehaltener Siebenmeter) hielt er die Gäste fast alleine auf Distanz. Nicht so positiv war allerdings die Chancenverwertung der Stralsunder Akteure. Hier ging man besonders bei Tempogegenstößen äußerst fahrlässig mit seinen Chancen um. Bei konsequenterer Ausnutzung dieser Gelegenheiten hätte die Führung des Stralsunder HV zur Halbzeit durchaus noch höher sein können bzw. müssen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es den Flensburgern bis zur 36. Minute auf 16:13 zu verkürzen. Bis zum 21:17 (46.) konnte der SHV diesen Vorsprung halten. Doch plötzlich wirkte die Mannschaft verunsichert und es kam Hektik auf Stralsunder Seite auf, welche durch den DHK genutzt wurde, um zum 21:20 (50. Min) aufzuschließen. Bis zum Ende der Partie sahen die Zuschauer nun ein Spiel, welches von Nervosität und Hektik geprägt war und in dem man besonders bei den SHV-Akteuren den Eindruck gewinnen konnte, dass die Angst, dieses Spiel doch noch aus der Hand zu geben, sie fast lähmte.

Letztendlich waren es aber die erfahrenen Spieler in den SHV-Reihen, die die Verantwortung übernommen haben, und den Vorsprung dann auch über die Zeit gerettet haben. Auf Stralsunder Seite konnten besonders Martin Brandt, der mit einer Bänderdehnung ins Spiel gegangen war, und Benny Lindt überzeugen. Mit sechs Toren war Brandt Haupttorschütze der Sundstädter und Benny Lindt scheint sich langsam aus seinem Formtief heraus zu kämpfen. Lindt führte klug Regie und übernahm in entscheidenden Spielsituationen die Verantwortung.
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