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Am Ende fehlten dem DHK die Alternativen (Flensborg Avis)
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Marc Peetz (mp@fla.de)

USEDOM. Angereist mit vierfachem Ersatz schien der DHK Flensborg in der 3. Liga beim HSV Insel Usedom schon vor der Partie auf verlorenem Posten. Am Ende schlugen sich die Flensburger allerdings mehr als achtbar und verloren denkbar knapp mit 32:34 (17:18). »Hätten wir ein Heimspiel gehabt, dann hätten wir die Partie gewonnen«, ist sich DHK-Trainer Volker Paul sicher.

Peter Stotz (Bauchmuskelzerrung), Kai-Simon Römpke (Muskelfaserriss), Lasse Johannsen (Knochen-Absplitterung im Fußgelenk), Christian Jansen (Zehprellung), Christopher Götzien (Muskelfaserriss) und Jan Torben Ehlers (Nasenbruch) standen auf der Verletztenliste. Doch sowohl Johannsen als auch Jansen bissen auf die Zähne und liefen auf. »Als wir am Ende merkten, dass mehr drin war, sind wir ein sehr hohes Risiko gegangen und haben auch noch Römpke gebracht«, so Paul, der Spieler aus der zweiten und dritten Mannschaft dabei hatte. »Vor allem Lars Boysen hat in der Deckung stark gespielt und sich gut integriert«, lobt Paul den Mann aus der »Zweiten«.

DHK zeigte sich vor allem in der Deckung, trotz der Tatsache, dass die gesamte Innenverteidigung verletzungsbedingt fehlte, hellwach und konzentriert. Nach einer frühen »Weck-Auszeit« (3. Minute), lief es dann auch im Angriff bei den Gästen, wodurch man sich nie von Usedom abschütteln ließ. So spiegelte der 17:18-Halbzeitstand den Spielverlauf auch wieder.

Nach der Pause konnten die Flensburger sogar mit 19:18 in Führung gehen. »Wir hatten dann sogar die Chance auf zwei bis drei Tore davon zu ziehen, haben uns dann aber technische Fehler erlaubt und so Usedom wieder ins Spiel gebracht«, ärgert sich Paul.

Aber der 35. Minute nutzte der Gastgeber dann eine Schwächephase des DHK, um vorentscheidend auf 29:23 (45.) davon zu ziehen. Am Ende konnte man noch mal auf zwei Tore rankommen, doch da war die Partie schon entschieden.

»Uns fehlten die Alternativen in der Innenverteidigung. Sonst wäre mehr drin gewesen, aber so muss ich sagen, dass die Mannschaft sich stark präsentiert hat und wir erhobenen Hauptes aus der Halle gehen konnte, so Paul, der vor allem Ruben Best eine starke Leistung attestierte. »Die beste Leistung, seit ich Trainer beim DHK bin.«

DHK: Peters, Dobratz - Handler , Boysen, Sievers 1, Neugebauer, Molsen 8, Best 3, Warendorff, Marschlich, Bath 4/1, Jansen 7, Johannsen 4, Römpke 5/2.

Marc Peetz

mp@fla.de

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